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Historie

Der Alt-Louisenlunder Bund wurde am 11. Juni 1961 im Musiksaal des Louisenlunder Schlosses (heute die Bibliothek) von neunzehn Alt-Louisenlundern in Anwesenheit von Prinz Peter und Prinzessin Marie Alix (heute I.H. Marie Alix Herzogin zu Schleswig-Holstein) sowie dem damaligen Direktor, Herrn Dr. Lues, gegründet.

Die Geschichte des Altlouisenlunder Bundes

Seit dem 11. Juni 1961 der Verbundenheit verpflichtet

1949

Am 1. März 1949 eröffnete das von Seiner Hoheit, dem Herzog Friedrich zu Schleswig-Holstein gestiftete Landerziehungsheim Stiftung Louisenlund seine Tore.

Inzwischen haben viele Jungen  und (seit 1971) Mädchen ihre Louisenlunder Schulzeit beendet und sind ins Leben hinausgegangen.
Schon früh wurde in ihren Kreisen der Wunsch geäußert, in irgendeiner Form den Zusammenhalt der ehemaligen Schüler untereinander und ihre Verbindung zum Internat zu erhalten.

1954 / 1956

Pfingsten 1956 fand das erste Treffen ehemaliger Schüler in Louisenlund statt. Es wurde Wiedersehen gefeiert, gesegelt, Handball und Hockey gespielt, andere sportliche Betätigungen gesucht und die Gastfreundschaft des Heimes genossen. Derartige jährliche Treffen wurden dann zur Regel und erfreuten sich wachsender Beteiligung.

 

1958

Am 21.September 1958 wurde auf Betreiben von Nikolaus Schües (LL 49-53) anlässlich eines solchen Treffens die Alt-Louisenlunder Segelgilde gegründet. Sie hatte sich zum Ziel gesetzt, den Segelsport und insbesondere die Segelgilde Louisenlunds zu fördern. Alsbald erwies sich jedoch, dass dieser nach außen hin vor allem auf die Segelei zugeschnittene Rahmen den allgemeinen Wünschen und Erfordernissen nicht ganz entsprach. Die Erfahrungen der ALSG ( Alt-Louisenlunder Segelgilde) blieben hingegen nicht ungenutzt.

1959 / 1961

Im Winter 1959 fand zwischen S.H. Prinz Peter, Herrn Dr. Lues und Mitgliedern des ALSG-Vorstandes ein eingehender Gedankenaustausch statt, der zu einer späteren Auflösung der ALSG führte. 

In Anwesenheit von S.H. Prinz Peter und Prinzessin Marie Alix sowie Herrn Dr. Lues wurde am 11. Juni 1961 im Musiksaal Louisenlunds der Alt-Louisenlunder Bund durch die nachfolgend aufgelisteten neunzehn Alt-Louisenlunder: 
Bernfried von Bassewitz (verst.), Peter Baumeister, Gerhart von Diest, Henning Haack, Rüdiger von Hänisch, Michael Haeussler, Jens Hager, Michael von Hamm, Hans-Jürgen Heitmann, Eibe Jantzen (verst.), Hans-Ulrich Lehmann, Frank Loewer (verst.), Christian Matthiessen, Heinrich Johann Merck, Kay von Metzler (verst.), Bernhard von Plate, Nikolaus Schües, Eckardt Sturm und Hubert Freiherr von Wangenheim
 gegründet. 


Ziele des ALB

Die Ziele, die seine Gründer dem Bund gesteckt haben, sind in § 2 der Satzung niedergelegt und seien hier wiedergegeben:

Zweck des Vereins ist es, die Idee der Stiftung aufrecht zu erhalten und zu fördern, die Verbindung zwischen den Alt-Schülern und der Stiftung, sowie der Alt-Schüler untereinander zu pflegen und hilfebedürftige Mitglieder zu unterstützen.
 Der Verein ist parteipolitisch und wirtschaftspolitisch neutral. Er ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet.

Zur Erläuterung dieser Zielsetzung ist der Satzung folgende Präambel vorangesetzt:

Um den Willen derjenigen, die den Alt-Louisenlunder Bund ins Leben riefen und ihm die in § 2 seiner Satzung formulierte Zielsetzung gaben, zu veranschaulichen sowie ihre Verbundenheit mit den Gedanken des Stifters Louisenlunds zu bekräftigen, sei hier der § 2 der Stiftungsurkunde Louisenlunds in folgenden wesentlichen Teilen zitiert: 
„Zweck der Stiftung ist die Erziehung von Kindern auf sittlicher, geistiger Grundlage zu wahrheitsliebenden, weltoffenen, furchtlosen, in sich selbst ruhenden, Masseninstinkten nicht unterworfenen, der Gemeinschaft bewußt und freiwillig dienenden Menschen. Dabei werden die Möglichkeiten der geistigen, der künstlerischen, der körperlichen und der praktischen Ausbildung sinngemäß genutzt und zu einer harmonischen Ganzheit zusammengefügt. Entsprechend der Lage von Louisenlund soll auch die seemännische Ausbildung besonders gepflegt werden.
 Das Landerziehungsheim bildet eine Erziehungsgemeinschaft, für deren inneres und äußeres Gedeihen jeder Erwachsene und Schüler seinen Kräften entsprechend mitarbeiten soll. 
Besondere Bedeutung kommt dem Einsatz in Forst- und Landwirtschaft zu.
 Die Wohltaten der Stiftung sollen Kindern aller Volkskreise zugute kommen.

Historische Impressionen